Englandfahrt: Konzept
Grundsätze:
Jeder Schüler, jede Schülerin an unserer Schule hat zwischen der 6.-10. Klasse die Möglichkeit, an einer Sprachreise nach England teilzunehmen.
Voraussetzung dafür bilden einerseits gefestigte elementare Sprachkenntnisse, andererseits persönliche Reife. Das bedeutet insbesondere die Bereitschaft, sich mit der fremden Kultur, den dort lebenden Menschen und insbesondere Gasteltern auseinanderzusetzen. Dazu gehört auch der Wille, alle Anlässe für den Gebrauch der Fremdsprache optimal zu nutzen.
Diesen Punkt erreichen Schülerinnen und Schüler zu unterschiedlichen Zeitpunkten, u. U. abweichend von ihrer Jahrgangsstufe. Deshalb gibt es transparente Kriterien, denen Schülerinnen und Schüler genügen müssen, wenn sie sich für die Englandfahrt bewerben. Es ist davon auszugehen, dass jeder und jede diese Reife bis zur Klasse 10 erreicht haben wird. Die Schüler bewerben sich für die Englandfahrt. Lehrer und Eltern haben die Möglichkeit, Sozial- und Selbstkompetenz ihrer Kinder einzuschätzen und damit unterschiedliche Perspektiven einzubringen.
Die Anzahl der Plätze pro Jahr werden aus organisatorischen Gründen auf eine Jahrgangsstärke beschränkt.
Anforderungen:
1. Bewältigung fremdsprachlicher Standardsituationen, Leistungsstand Ende Klasse 6 (Selbstvorstellung, einfache Gespräche führen, Einkauf, Wegbeschreibung, Mediation, Telefongespräch, Fahrkartenkauf u.ä.)
2. gesicherte Kenntnisse in Satzbau und Grammatik, die eine elementare Verständigung in Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft ermöglichen
3. elementare Lesekompetenz (Fahrplan, Speisekarte, Stadtplan, Kinoprogramm, einfache Lektüre)
4. kommunikative Kompetenz: angstfreie Verständigung in der Fremdsprache, Bereitschaft zur Nutzung fremdsprachlicher Sprechanlässe
5. interkulturelle Kompetenz: Interesse an der englischen Kultur, den Menschen und Gebräuchen; Bereitschaft zum interkulturellen Kontakt etwa in Partnerschulen oder Gastfamilien
6. soziale Kompetenz und Selbstkompetenz: Zuverlässigkeit und Solidarität in der Gruppe; verantwortungsvoller Umgang mit Geld und Sachwerten; Pünktlichkeit; Höflichkeit und respektvoller Umgang mit anderen
Organisation:
- vorzugsweise in Gastfamilien, ansonsten in einfachen Gruppenunterkünften
- Besuch von Partnerschulen
- Betreuung durch Fachlehrer u.a. pädagogisches Personal der Schule
Frankreichaustausch
Frankreichfahrt: Konzept
Wohin geht es?
Alle Schüler an unserer Schule haben die Möglichkeit, an einer oder mehreren einwöchigen Sprachreisen nach Frankreich teilzunehmen. Die Fahrt findet im Rahmen des Schüleraustauschs zwischen dem „Collège Rosa Luxemburg“ und unserer Schule statt. Das Collège befindet sich in Aubervilliers, der Partnerstadt Jenas, einem Pariser Vorort. Neben den gegenseitigen Besuchen ist fortlaufend auch ein Austausch per Post im Rahmen des Französischlernens im Gang.
Wie kann man sich für die Teilnahme qualifizieren?
Am Anfang jeden Schuljahres werden 14 Plätze angeboten. Dafür können sich die Schüler bewerben, indem sie sich verschiedenen Aufgaben zum Nachweis ihrer sprachlichen Kompetenz widmen. Die möglichen Arbeitsaufträge sind nach Niveaustufen eingeteilt, das heißt, während ein Fünftklässler Vokabeln oder leichte Dialoge aus Alltagssituationen lernt, kann ein Achtklässler z. B. einem altersangemessenen Text Informationen entnehmen, ein Abiturient hingegen beschäftigt sich mit landeskundlichen Themen, vielleicht mit einer bekannten Persönlichkeit oder einem aktuellen politischen Thema. Natürlich sollte ein Schüler neben der Bereitschaft zum selbstständigen Lernen auch über Sozial- und Selbstkompetenz verfügen, um an diesem besonderem Ausflug teilzunehmen.
Warum nur 14 Schüler?
Da wir uns in Paris beziehungsweise Aubervilliers mit der Metro fortbewegen, sind 14 Schüler eine Anzahl, die man gut überblicken kann. Wenn wir in Aubervilliers mit den französischen Schülern etwas unternehmen, sind wir schnell mal 30 Personen.
Warum schon ab der 4. Klasse?
Die Schüler lernen als 1. Fremdsprache Englisch und sind auch noch fleißig mit dem Erlernen der deutschen Sprache beschäftigt, während eine 2. oder möglicherweise 3. Fremdsprache ganz schön entmutigend sein kann. Die Fahrt nach Frankreich findet so früh wie möglich statt, um die Liebe zur französischen Sprache zu wecken.
Wo werden wir untergebracht?
Bis jetzt sind unsere Schüler noch nicht in den Genuss gekommen, bei Gastfamilien zu übernachten, (was nicht ist, kann ja noch werden), weshalb wir in einer günstig gelegenen Jugendherberge in Aubervilliers untergebracht sind.
Wir fahren in der Regel im Herbst und empfangen im Gegenzug unsere französischen Gastschüler im Frühjahr, die dank des tollen Einsatzes der Eltern unserer Schüler in Gastfamilien beherbergt werden können.
Nähere Informationen zur Städtepartnerschaft Jena-Aubervilliers unter:


Träger: AWO Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Jena-Weimar e.V.