FAQ

Was ist das?

Eine Ganztagsschule, reformpädagogische Regelschule in freier Trägerschaft.

Wo?

Jenzigweg 37, 07749 JENA (über dem Jugendzentrum Eastside, neben POM bzw. Ostbad)

Wer?

Träger der Schule ist die Arbeiterwohlfahrt - AWO, Kreisverband Jena-Weimar e.V.
Informationen zum Kollegium finden Sie hier...

Für wen?

Grundschüler können hier für die 5. Klasse angemeldet werden.

Wie viele Schüler können diese Schule besuchen?

Vorgesehen ist eine kleine, einzügige Schule. Die Jahrgangsstärke beträgt 15 Schüler.

Wie wird in dieser Schule gelernt?

Es gibt unterschiedliche Lernformen: Unterricht in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Ca. 2 Stunden täglich wird im sogenannten Lernbüro Wert gelegt auf selbstständiges Lernen und Arbeiten. Hier gibt es individuelle Lernberatung und auch Hilfe bei Schwierigkeiten. Im Projektunterricht liegt der Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit mit anderen an einem selbst gewählten Thema. Die Werkstattzeiten bieten Wahlmöglichkeiten von Kochen bis Knobeln.

Wie sieht die Zeitplanung aus?

Beispiel für einen Tagesplan:
08:00 - 10.00 Kernfächer (Deutsch, Englisch, Mathematik)
10:30 - 12:00 Lernbüro (Selbständiges Arbeiten mit Anleitung und Hilfe)
13:00 - 15:30 Projektzeit (in lehrplanbezogenen Projekten wird gemeinsam gelernt)
In der Schulwoche wird Montag bis Donnerstag entsprechend dem Tagesplan gearbeitet, am Freitag geht der Unterricht nur bis zum Mittag.
Zum Ablauf des Schuljahres:
Es gelten die Ferienregelungen wie an staatlichen Schulen. Die Projekte haben eine Dauer von ca. 4 Wochen.

Was ist mit dem Lehrplan?

Es wird nach den für Thüringen geltenden Lehrplänen gearbeitet, damit werden auch die Abschlüsse bundesweit anerkannt.
Darüber hinaus werden Zusatzaufgaben mit fachlicher Vertiefung oder individueller Schwerpunktsetzung angeboten.

Wie teuer?

Das Schulgeld beträgt momentan 120 €. Zusammen mit Kosten für Schulessen, Arbeitsmaterialien, Klassenfahrt, Ausflüge etc. berechnen wir pauschal 200 € pro Monat.
Im Augenblick wird die Entgeltordnung überarbeitet. Die Berechnung erfolgt ab dem kommenden Schuljahr voraussichtlich einkommensabhängig. Die Höhe des Schulgeldes wird sich ca. zwischen 100 und 200 Euro bewegen. Hinzu kommen weitere Kosten, wie die oben genannten.

Was ist das Besondere dieser Schule?

Hier wird nach einem modernen reformpädagogischen Konzept gearbeitet, das die Fähigkeit zum selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten fördert. Dazu gibt es individuelle Lernberatung und Hilfe bei Lernschwierigkeiten.
Der pädagogische Hintergrund des für die Nachmittage geplanten Projektunterrichtes ist die Förderung von Zusammenarbeit und gemeinsamen Problemlösungen.

Nach welchem pädagogischen Vorbild arbeitet die Schule?

Aktuelle Anregungen für dieses Schulkonzept stammen es aus dem schweizer Institut Beatenberg, aus Finnland, von der Reformschule Hamburg, von den Schulen der IDEC (Internationale Demokratische Erziehung), dem Netzwerk Archiv der Zukunft, der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe) u.a.
Weitere Anregungen liefern die klassische Reformpädagogik, hier insbesondere das von John Dewey entwickelte Projektlernen, und neuere neurowissenschaftliche Erkenntnisse (Manfred Spitzer, Gerald Hüther).

Ist diese Schule die Ideal-Lösung für alle?

Nein.
Auch in der Pädagogik heißt es: „Viele Wege führen nach Rom.“
Natürlich stellen die individuellen Lernmöglichkeiten für viele Kinder eine sehr gute Lernumgebung dar (Egal, ob leistungsschwach oder hochbegabt - hier kann jeder seinen Weg finden und gehen.).

Welche Anforderungen werden an die interessierten Schüler gestellt?

Leistungsanforderungen sind zuallererst der erfolgreiche Abschluss der Klasse 4, aber auch eine Eignung für das auf selbstständiges Lernen orientierte Schulkonzept. Näheres wird in einem ausführlichen Beratungsgespräch geklärt. Von den Eltern wird Kooperation, die Teilnahme an den schulischen Veranstaltungen und Unterstützung für das pädagogische Konzept erwartet.

Welche Partner hat die Schule bei ihrer Entwicklung?

Es wird Partnerschaften auf drei Ebenen geben:

  • Ein pädagogischer Beirat wird den Kontakt zur Jenaer Universität pflegen.
  • In einer regionalen Kooperation streben wir die Zusammenarbeit mit Schulen im Land Thüringen und darüber hinaus an.
  • Internationale Kooperation ist sowohl auf Schülerebene für Klassenfahrten und Schüleraustausch gedacht als auch auf Lehrerebene für pädagogische Anregungen und Erfahrungsaustausch (Sands School/ GB; College Rosa Luxemburg, Aubervilliers/ FR). 
Welche Vorzüge bietet diese Schule noch?
  • Die Schule bietet ausreichend Platz sowohl im Gebäude wie auch im Außenraum.
  • In dem Gebäude stehen schon jetzt geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung (Große Gruppenräume, kleinere Arbeitsräume, Computerkabinett, Bibliothek, Raum mit Bühne für Präsentationen, ...).
  • Ein Erweiterungsbau mit Fach- und Klassenräumen ist in Planung, so dass auch für die nachfolgenden Jahrgänge genug Platz vorhanden sein wird.
  • Verkehrsgünstige Lage: die Schule ist aus dem Stadtgebiet und mit der Straßenbahn gut erreichbar.
  • Gutes Schulessen gibt es hier im Haus durch die AWO.
  • Das Wesentliche ist aber das Lern- und Arbeitsklima: Kleine Jahrgangsklassen, individuelle Hilfe und Lernberatung, sowie zielgerichtete Fortbildung der Kollegen tragen zu einem lernförderlichen und leistungsorientierten Klima bei. 
Was sagt das Kultusministerium zu dem Projekt?
Der Antrag wurde 2006 beim Kultusministerium eingereicht. Das pädagogische Konzept, die Eignung der Räumlichkeiten, die vorgeschriebene Qualifikation der Lehrer und weitere Aspekte wurden geprüft und positiv eingeschätzt. Daraufhin wurde die Genehmigung für die Schule erteilt.
Was tun bei Interesse?

Die Schule anrufen (03641 880050) und einen Gesprächstermin mit Herrn Lange vereinbaren.