FAQ
Eine gebundene Ganztagsschule, reformpädagogische Gemeinschaftsschule in freier Trägerschaft.
Träger der Schule ist die Arbeiterwohlfahrt - AWO, Kreisverband Jena-Weimar
e.V.
Informationen zum Kollegium finden Sie
hier...
Beinahe alle Kinder vom ersten Schuljahr bis zum Abitur können hier leben und lernen. Eine Auswahl nach Leistung erfolgt bewusst nicht. Vielmehr wollen wir die gesamte Bandbreite an Fähigkeiten wie auch Gesellschaftsschichten einbeziehen.
Kindergartenkinder können hier für die 1. und Grundschüler für die 5. Klasse angemeldet werden.
Vorgesehen ist eine kleine, einzügige Schule mit einer durchschnittlichen Jahrgangsstärke von nicht mehr als 20 Kindern.
Es gibt unterschiedliche Lernformen:
Unterricht in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik.
Im sogenannten Lernbüro wird Wert gelegt auf selbstständiges Lernen und Arbeiten. Hier gibt es individuelle Lernberatung und auch Hilfe bei Schwierigkeiten.
Im Projektunterricht liegt der Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit mit anderen an einem selbst gewählten Thema.
Die Werkstattzeiten bieten Wahlmöglichkeiten von Kochen bis Knobeln.
Die Schule beginnt mit einem offenen Eingang ab 07:30 Uhr, verbindlich für alle ab 08:00 Uhr. Der Stundenplan beeinhaltet Fachunterricht (De, Ma, En, Frz, Sp, Mu, Ku), Projektunterricht (fächerübergreifend Bio, Geo, Ge, Rel, Eth, Phy, Che) und freie Lernzeiten im Lernbüro. Es gibt eine 20-minütige Hofpause und eine einstündige Mittagspause. Der Tag endet mit einem Abschlusskreis um 15:30 Uhr.
Anschließend können die Schüler auf freiwilliger Basis Werkstattangebote wahrnehmen. Diese gehen in der Regel bis 17 Uhr.
Zum Ablauf des Schuljahres:
Es gelten die Ferienregelungen wie an staatlichen Schulen.
Die Projekte haben eine Dauer von ca. 4 Wochen.
Es wird nach den für Thüringen geltenden Lehrplänen gearbeitet, damit werden
auch die Abschlüsse bundesweit anerkannt.
Darüber hinaus werden
Zusatzaufgaben mit fachlicher Vertiefung oder individueller Schwerpunktsetzung
angeboten.
Als Schule in Freier Trägerschaft mit dem Status einer sog. Ersatzschule bekommen wir vom Land Thüringen einen schülerbezogenen Zuschuss, der jedoch deutlich unter dem Finanzbedarf eines Schülers an einer staatlichen Schule liegt (§ 18 ThürSchFTG). Daher muss, um den Schulbetrieb ermöglichen und dem besonderen pädagogischen Konzept Rechnung tragen zu können, ein Schulgeld erhoben werden.
Dieses beträgt zum Beginn des Schuljahres 2011/12 195 Euro pro Monat. Für die Schule besuchende Geschwisterkinder gibt es Ermäßigungen.
Darüber hinaus ist eine Föderung über den LEONARDO-Bildungsfonds möglich.
Hinzu kommen 50 Euro pro Monat für Lehr- und Lernmaterialien, eine Klassenfahrt pro Schuljahr, eine Sprachreise im Laufe der Schullaufbahn sowie sämtliche Eintrittsgelder und Fahrtkosten bei Exkursionen.
Hier wird nach einem modernen reformpädagogischen Konzept gearbeitet, das die
Fähigkeit zum selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten fördert. Dazu
gibt es individuelle Lernberatung und Hilfe bei Lernschwierigkeiten.
Der
pädagogische Hintergrund des für die Nachmittage geplanten Projektunterrichtes
ist die Förderung von Zusammenarbeit und gemeinsamen Problemlösungen.
Aktuelle Anregungen für dieses Schulkonzept stammen es aus dem schweizer Institut Beatenberg, aus Finnland, von der Reformschule Hamburg, von den Schulen der IDEC (Internationale Demokratische Erziehung), dem Netzwerk Archiv der Zukunft, der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe) u.a.
Weitere Anregungen liefert die klassische Reformpädagogik, hier insbesondere das von John Dewey entwickelte Projektlernen, Maria Montessori und neuere neurowissenschaftliche Erkenntnisse (Manfred Spitzer, Gerald Hüther).
Nein.
Auch in der Pädagogik heißt es: „Viele Wege führen nach
Rom.“
Natürlich stellen die individuellen Lernmöglichkeiten für viele Kinder
eine sehr gute Lernumgebung dar (Egal, ob leistungsschwach oder hochbegabt -
hier kann jeder seinen Weg finden und gehen.).
Leistungsanforderungen sind eine Eignung für das auf selbstständiges Lernen orientierte Schulkonzept. Näheres wird in einem ausführlichen Beratungsgespräch geklärt. Von den Eltern wird Kooperation, die Teilnahme an den schulischen Veranstaltungen und Unterstützung für das pädagogische Konzept erwartet.
Es wird Partnerschaften auf drei Ebenen geben:
- Eine Initiative zur Gründung eines Fördervereins hat die Arbeit aufgenommen.
- In einer regionalen Kooperation streben wir die Zusammenarbeit mit Schulen im Land Thüringen und darüber hinaus an.
- Internationale Kooperation ist sowohl auf Schülerebene für Klassenfahrten und Schüleraustausch gedacht als auch auf Lehrerebene für pädagogische Anregungen und Erfahrungsaustausch (Sands School/ GB; College Rosa Luxemburg, Aubervilliers/ FR).
- Die Schule bietet ausreichend Platz für Lernen, soziale Kontakte und Spielen in den Pausen.
- Ein moderner Erweiterungsbau ist auf den Gelände in Jena-Ost entstanden, an dem die Schülerinnen und Schüler in der Bauplanung mitgewirkt haben und in dem sie auch weiterhin Mitgestaltungsmöglichkeiten haben.
- Verkehrsgünstige Lage: die Schule ist aus dem Stadtgebiet und mit der Straßenbahn gut erreichbar.
- Gutes Schulessen gibt es hier im Haus durch die AWO.
- Das Wesentliche ist aber das Lern- und Arbeitsklima: Kleine Jahrgangsklassen, individuelle Hilfe und Lernberatung, sowie zielgerichtete Fortbildung der Kollegen tragen zu einem lernförderlichen und leistungsorientierten Klima bei.
Die Schule anrufen (03641 880050) und einen Gesprächstermin vereinbaren.


Träger: AWO Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Jena-Weimar e.V.